Rückblick – V.Kinder- und Straßenfest

“Schwein gehabt” – könnte man doch glatt sagen, wenn man unser Kinder- und Straßenfest am 28.August 2010, einmal Revue passieren lässt!
Denn bis auf ein paar wenige Tropfen am Abend, hielt das Wetter stand, so dass weder ein Kind, noch ein Erwachsener den Platz “vor’m Schröders” aufgrund der Witterungsverhältnisse verlassen musste. Genau im Gegenteil! Ab 14 ging der Spaß für unsere Kleinsten los. Während sich Oma bei einem Stück Kuchen und einem Kaffee, vom herrlich angerichteten Kuchenbasar der Sekundarschule Ilsenburg, eine kleine Verschnaufspause gönnte, stand Opa mit seiner Bratwurst, vom Partykoch Christian Niehoff, neben der Hüpfburg der Sportjugend Wernigerode und staunte nicht schlecht, was sein kleiner Enkel dort für “Kunststücke” ihm zeigte. Nicht weit davon entfernt konnten sich die Kinder ganz nach ihren Vorstellungen schminken lassen. Es dauerte also nicht lange und schon machten “Batmänner”, Schmetterlinge und andere bunte Gesichter den Platz unsicher. Dem Clown des Zirkus “Caracas” konnten sie jedoch, was das Formen von Luftballons angeht, nicht das Wasser reichen. Gegen 17.30 endete die Nachmittagsveranstaltung mit einer kleinen Einlage von jungen Hip-Hop Kids aus dem Harzkreis.

Ab 19.30 Uhr begann unser Open-Air mit 4 Herren aus Salzwedel – “Counterfeit”! Diese sollten nur der Startschuss für einen wirklich tollen Abend werden. Denn gleich danach rockten “LariSKAri” und “Stilbruch” die Bühne. Nach einer finalen Umbaupause und zahlreichen “Busters, Busters, Busters…” rufen, betrat die letzte Band des Abends, der Headliner unsere Bühne, “The Busters”. Wem der Glühwein im Spätsommer nicht ausreichte, tanzte einfach mit und ließ den tollen Tag, in einer schönen Atmosphäre einfach ausklingen.

HIER GEHT’S ZU DEN BILDERN…

Wir möchten uns vielmals bei der Stadt Ilsenburg, Landkreis Harz, Harzsparkasse, Schröder´s Café, Hasseröder, Harz Energie, Tourismus GmbH Ilsenburg, Cieron Act Grafik Büro, Ilsenburger Wohnungsbaugesellschaft, Blumenhaus Elter, Taxi Duttig Ilsenburg, Bionade, Berghotel Ilsenburg, Qbar, Rudolfo, KFZ Ackermann, Schlemmereck & Partyservice Christian Niehoff, Holzgestaltung Enrico Hartinger, Bäckerei Kelber, Hauskrankenpflege Dori, Bezirksschornsteinfeger Stefan Lück, Hausmeisterservice Uwe Kleindienst, Ludwigs Lounge & Klima Club Lounge und allen Helfern für den Einsatz bei unserem erfolgreichem Kinder- und Straßenfest 2010 bedanken und hoffen es hat allen Besuchern gefallen.

Wir sehen uns im nächsten Jahr!!!

veröffentlicht am: 30. August 2010
05.11.2010 @ 22:00

Night of Goa-Goa-MPU

HGich.T

“Parodie auf die Spaßgesellschaft? Das Hamburger Pop-Kollektiv HGich.T inszeniert sich mit Gaga-Songs und Dada-Videos als späte Rache der Rave-Kultur. Doch was hinter dem Web-Phänomen steckt, ist schwer herauszubekommen – die Truppe liebt die Camouflage.” (Quelle: Spiegel Online)

HGich.T – Ihr werdet euch jetzt vielleicht fragen: Wie spricht man die aus? Was bedeutet der Name? Wie viele sind das? Was machen die sonst noch? Wo hört Kindergeburtstag auf und fängt der Fortschritt an? Auf was zielt es? Ist das überhaupt lustig? Und dann noch mal: Wie kommen die vom Heizhaus denn auf die überhaupt?
Die Sache mit der Aussprache kann definitiv beantwortet werden: /ha-ge-ich-te/. Beim Rest fängt das ganze Verwirrspiel, das Kunstkonzept dann an. Angeblich soll der Name für „Heute geh ich tot“ stehen. Warum steht nirgendwo. Irgendwie sind die Hamburger zu viert, auf ihrer HP sind allerdings 16 Mitglieder und ein Ex-Mitglied geführt. Der Sänger nennt sich Anna-Maria Kaiser und taucht eher selten in Clips auf. Auf den Konzert-Bühnen Deutschlands macht man eine richtige Sause mit viel Techno, Beats, Publikumskontakt und allerhand eindeutigen Gesten. Das kann heute noch immer schocken, ist aber auch – Deichkind sei Dank – ziemlich massentauglich geworden. An dem Werk des Kollektivs aus Videokünstlern, Musikern und Darstellern, die in der bürgerlichen Welt Mathematiker, kaufmännische Angestellte, Kunststudenten, Medien-Freelancer und ähnliches sind, scheiden sich die Geister. Die einen krümmen sich vor Lachen, die anderen wenden sich mit Grausen ab. Die Userkommentare auf YouTube reichen von “total kranker Scheiß” bis “sooo geil”. Dazwischen gibt es wenig. Der Humor-Holzhammer funktioniert jedenfalls super, etwa wenn auf All-Time-Klassiker wie Harz IV-Empfänger („Harz For“) und das Bildungssystem („Hauptschuhle“) hingelangt wird. Alleine über eine Million Zugriffe bei YouTube aufs Video zu „Tutenchamun“sprechen ihre eigene Sprache…!

Zum Einstimmen auf die Hamburger Truppe, wollen euch die Jungs um “Gelegenheits-Psychiatrie aka BuschMessA & KrieselFickA” (auch bei den letzten Atzenparty’s im Cafe am Mischpult) einheizen und in die passende Stimmung bringen! Also – kommt vorbei, bringt alle eure Freunde und Bekannten mit, denn diesen Event darf man nicht verpassen!

Einlass: ab 22Uhr
Eintritt: 6€uro (nur an der Abendkasse)

Presseberichte:

“ Sich von musikalischer Seite aus an Hgich.T anzunähern, ist eine mehr als zweifelhafte Angelegenheit. Ich lasse lieber gleich die Katze aus dem Sack: Dieses Album enthält die schlechteste Musik, die ich je gehört habe!“ (Quelle: laut.de vom 16.7.2010)

“… eines der abgefahrensten Pop-Statements der Gegenwart.“ (Quelle: taz.de vom 1.4.2010)

“Mein Name ist Garfield, ja? Ich war schon immer da, ja?” stammelt er und nötigt dem grinsenden Polizisten mit Elfenohren seine Gesellschaftskritik auf: “Das System ist das Problem, ja? Das System hat keine Eier, ja?” (Quelle: spiegel.de vom 11.8. 2010)

veröffentlicht am: 26. August 2010

Die Ilsenburger Eller geht an Kultur, Bildung und Freizeit

eller

Der Zeitpunkt für die Auszeichnung des Vereins “Kultur, Bildung und Freizeit” mit der “Ilsenburger Eller” war keineswegs zufällig gewählt. Bestand er doch an diesem Tag genau 15 Jahre. Seit 1995 haben sich die Mitglieder mit hunderten Veranstaltungen und Aktionen, auch überregional, einen Namen gemacht. Unter den Gratulanten waren neben dem Landrat des Harzkreises Michael Ermrich (CDU) auch Sozialminister Norbert Bischoff (SPD).

Ein volles Haus ist dem Verein “Kultur, Bildung und Freizeit” durchaus gewohnt, ministeriellen Besuch eher weniger. Unter den Gratulanten zur Auszeichnung mit dem Heimatpreis “Ilsenburger Eller” war am Dienstagabend auch Sachen – Anhalts Minister für Soziales Norbert Bischoff. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde von Ex-Bürgermeister Wilfried Obermüller sowie dem Heimat – Vereinvorsitzenden Ortwin Ringleb gemeinsam übergeben. Verliehen wurde er in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal.

Zu den bisherigen Preisträgern gehörte neben Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher auch dessen ungarisches Pendant Guyla Horn. Allein dieser Umstand ist als Ausdruck der hohen Wertschätzung, die dem Verein im Cafe am Heizhaus jetzt zuteil wurde, so Ilsenburgs einziger Sozialarbeiter Sebastian Umbach. Dieser hat maßgeblich Anteil am Profil des nicht nur im Nordharz einzigartigen soziokulturellen Zentrums.

(von Reiner Marschel)

Fotos Carsten Brand

veröffentlicht am: 19. August 2010
 
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