Africa for life!

Diese Worte begleiteten Samuel Kapepo und Tommy Efraim die letzten drei Wochen. Samuel und Tommy sind aus Namibia und waren bis letzten Mittwoch in Deutschland, um Freunde und Sympathisanten der Suppenküche zu treffen. Eine Gruppe junger Leute findet sich an drei Tagen der Woche zusammen um ehrenamtlich für ca. 170 Kinder zu Kochen. Das Geld für die Lebensmittel, die Kochutensilien und das Feuerholz wird ausschließlich aus Spenden finanziert.

Während einer Namibia-Reise ist der Verein „Kultur, Bildung und Freizeit“ aus Ilsenburg auf das Projekt aufmerksam geworden. Von dem Moment an hat sich über mehrere Jahre ein enger freundschaftlicher Kontakt aufgebaut. Um auf Augenhöhe miteinander reden zu können und Vorstellungen auszutauschen war es den Ilsenburgern wichtig, dass nicht nur sie wissen wie es in Katutura zugeht. Auch ihre Partner in Namibia sollten einen realen Eindruck von Deutschland bekommen. Hinzu kommt das gegenseitige Anliegen das gemeinsame Projekt „another world is possible“ nachhaltig weiter zu entwickeln und voranzutreiben.

Während seines Aufenthaltes erwähnte Samuel, dass er nun weiß warum seine deutschen Freunde bestimmte Fragen stellen. Er hat jetzt erfahren in welcher Kultur sie Leben und wie die Verhältnisse in Deutschland sind. Beeindruckt waren beide von der sehr guten Organisation ihres Aufenthaltes, der im übertragenen Sinne bewegend war. Von Frankfurt nach Ilsenburg, nach Trier und Marburg, ein weiterer Zwischenstop in Frankfurt und zurück nach Ilsenburg. Oft ging es bei den Gesprächen um Spenden, die von Deutschland aus an die Suppenküche gehen. Es wurden Ideen besprochen größtmögliche Transparenz herzustellen, mehr Unterstützer zu begeistern und neue Impulse mit nach Namibia zu nehmen. Wichtige Arbeitsschwerpunkte waren die Auseinandersetzung mit Rassismus/Apartheit, Armut auf dem afrikanischen Kontinent, dass kennen lernen anderer Lebenswelten und welche Rolle Deutschland im Bezug auf die historische Entwicklung Namibias hat. Fazit der Begegnung ist, dass Partnerschaften nicht nur durch Kommunikation per Internet oder Handy aufrechterhalten werden, sondern über persönliche Kontakte. Es ist wichtig einander Lachen zu sehen, ein Gefühl für den Anderen zu bekommen und im interkulturellen Austausch Vielfalt zu erleben. Gemeinsame Erlebnisse verbinden, hinterlassen Erinnerungen und sind Wegbereiter für den Besuch der Ilsenburger Jugendlichen im Jahr 2012, in Namibia.

Der Verein „Kultur, Bildung und Freizeit“ dankt allen Unterstützern, Partnern und Freunden die dieses Projekt möglich gemacht haben. Bilder zu den vergangenen drei Wochen können HIER eingesehen werden ! Wer mehr Informationen zur Suppenküche möchte schaut HIER !

Wir danken für die freundliche Unterstützung:
Botschaft der Bundesrepublik in Namibia
Deutsch Namibische Gesellschaft: Klaus Hess, Jürgen Becker, Noreen Hirschfeld
MDR-Radio: Elke Kirschner
Europäische Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt/Main
Harzer Volksstimme
Heimatverein Wegeleben e.V.: Karl Heinz Becker
Evangelische Kirche in Ilsenburg: Pfarrer Müller
Schlemmer Eck: Christian Niehoff
Eiscafe Paradiso Am Marienhof
HS Elektronik: Maik Schröder
Goethe Sekundarschule Ilsenburg: Dr. Küchler
Landfleischerei Probst in Wegeleben
Die SPD in Ilsenburg
Mitglieder des Vereins Kultur, Bildung und Freizeit
Herr Hornke
Anke Kuhlmann
Andy Pigulla
Christoph Gnau
Monika Staedt
Hans-Dieter Umbach
Marion Hilmer
Kathrin Schramm

„another world is possible“ 2008 – 2012 Idee und Durchführung „Kultur, Bildung und Freizeit e.V.“
Text von: Sebastian Umbach und Lydia Probst

veröffentlicht am: 2. Juli 2011

Rückblick Hollandtrip 2011

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Vom 18.04. – 22.04.2011, machten sich 12 Mitglieder vom Kultur, Bildung und Freizeit e.V., auf den Weg in Richtung Niederlande.
Mit drei vollgepackten Kombis ging es am Montag früh, bei bester Laune los – das Ziel: Der Bunglaow- und Freizeitpark Duinrell in Wassenaar (NL), nur 15 km von Den Haag und 4 km von der bitter kalten Nordsee entfernt.
Gleich am ersten Tag wurde das riesige Hallenbad, mit unzähligen Rutschen sowie der Freizeitpark, mit seinen Attraktionen unsicher gemacht (guckt euch dazu einfach nur unsere Bilder an, um einige Eindrücke zu bekommen).
Mittwoch wurde sich auf den Weg in das 50 km entfernte Amsterdam gemacht. Nach einer großen Sightseeingtour durch die tolle Stadt, kehrten wir bei einem Restaurant für äthiopische Spezialitäten ein, welches uns mehrfach von Freunden empfohlen wurde. Es hielt, was uns versprochen wurde. An unserem letzten Tag hieß es dann noch einmal für den ein oder anderen, Zähne zusammen beißen, denn wer an die Nordsee reist, muss sie auch gesehen und “gespürt” haben. Also ging es bei 26 Grad an und ins Wasser.

Ein wirklich schöner Kurztrip ging leider viel zu schnell vorbei.
Bedanken möchten wir uns bei allen freundlichen Holländern, unseren Bungalownachbarn aus Siegen sowie der Bundespolizei.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen (vorerst ohne Cafe am Heizhaus) guten Start in den Sommer und wir sehen uns hoffentlich alle am 20.August 2011 zum Kinder- und Straßenfest, bis dann danach die Wiedereröffnung vor der Tür steht.

Mit den besten Grüßen
Das Cafe am Heizhaus Team

veröffentlicht am: 25. April 2011
 
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