Unser Namibiaprojekt 2013

Samuel Kapepo, Tommy Efraim und Phillemon Ndongo besuchten uns in Ilsenburg in der Zeit vom 2.10. – 12.10.12. Der Besuch ist eine Fortsetzung des Projektes „Another world is possible“ was sich durch Nachhaltigkeit, Weiterentwicklung und Perspektive auszeichnet. Von Frankfurt nach Ilsenburg, über Düsseldorf, Tübingen inklusive Aufenthalt in Holland, wieder  nach Frankfurt und am 31.10 zurück nach Namibia! Im gemeinsamen Austausch ging es oft um die Weiterentwicklung der Suppenküche in Katutura, wichtige Themen waren größtmögliche Transparenz, mehr Unterstützer/Spender zu begeistern und neue Impulse mit nach Namibia zu nehmen.

Zum Besuch erschien in der Volksstimme ein ausführlicher Beitrag, den Du/Sie hier findest: VOKLSSTIMME SACHSEN-ANHALT NAMIBIA

Der Verein „Kultur, Bildung und Freizeit“ dankt allen Unterstützern, Partnern und Freunden die dieses Projekt möglich gemacht haben. „Another world is possible“ 2008 – 2014; Idee und Durchführung „Kultur, Bildung und Freizeit e.V. Ilsenburg“

Sie möchten dieses Projekt unterstützen?  

Spendenkonto Namibia - Kontonr.: 101 421 799 4  BLZ: 120 300 00 (DKB)  Herzlichen Dank :-)

 

Cafe webseite 2013

veröffentlicht am: 15. November 2013

Unterstützer und Partner des Namibiaprojekts 2008

öffentliche Träger:

Landesjugendamt Sachsen – Anhalt
Landkreis Harz
Stadt Ilsenburg
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Windhoek / Namibia

NGOs

“Freundeskreis EX – DDR e.V.” in Windhoek / Namibia
Deutsch – Namibische Gesellschaft e.V.
TUCSIN in Windhoek / Namibia
Moses IIGaroeb Jugendclub in Windhoek Kattutura / Namibia
Goethe Institut in Windhoek / Namibia
NBC Namibia

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veröffentlicht am: 5. November 2008

Namibia und Deutschland

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Mit dem Land verbindet nicht jede/r Deutsche eine gemeinsame Geschichte. Schaut man aber in die vergangenen 100 Jahre zurück ändert sich diese Anschauung erheblich.
Das Kaiserliche Deutschland besetzte Namibia widerrechtlich und beutet das koloniale Deutsch-Südwest erheblich aus. Deutsche Kolonialisten besiedelten rechtswidrig Weiden und Ackerflächen der einheimischen Ethnien und verbreiteten die Deutsche Kultur und Sprache so nachhaltig, dass diese noch heute im ganzen Land präsent ist und die Namibische Kultur mit prägt. Reduzierend aus der kolonialen Besetzung Namibias durch das deutsche Kaiserreich und dem Völkermord an der Gruppe der Herero, durch deutsche Soldaten vor dem ersten Weltkrieg, entstanden vor wenigen Jahren aktuellen Forderung zur Entschädigung. Namibia hatte aber auch in der modernen Geschichte einen starken Bezug zu Deutschland, zur DDR, welche die SWAPO (South West Afrika People´s Organisation / Namibias Befreiungsbewegung und heutige Regierungspartei) im Unabhängig- keitskampf unterstützte. Auf der einen Seite wurde der Befreiungskampf mit militärischen Mitteln unterstützt aber auch mit humanitärer Hilfe.

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So nahm die DDR ab Mitte der 70ziger Jahre mehrere Hundert Kinder zum Schutz auf und versandte z.B. deutsche Lehrkräfte in Flüchtlingskamps nach Angola. Die so genannten DDR-Kinder mussten nach der Wiedervereinigung Deutschlands zurück in ihr Heimatland das viele im Kleinkindalter verlassen hatten. Nach mehr als 10 Jahren identifizierten sie sich mehr mit Deutschland als Namibia und viele hatten kaum noch einen Bezug zur eigenen Sprache, Kultur und Familie. So zieht sich ein roter Faden durch die Geschichte der beiden Länder.

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veröffentlicht am: 7. September 2008

Jugend- und Bildungsreise nach Namibia

Der Jugendverein „Kultur, Bildung und Freizeit e. V.“ aus Ilsenburg (Harzkreis) ist Initiator einer Bildungs- und Begegnungsreise nach Namibia. In der Zeit vom 2. bis 18. Oktober 2008 wird das Vorhaben nach mehrjähriger Vorbereitung und umfassenden Recherchen durchgeführt.

Verantwortlich für das Projekt ist Sebastian Umbach, Jugendsozialarbeiter der Stadt Ilsenburg:
„Ein langer Weg wurde zurückgelegt. Seit meiner ersten privaten Reise nach Namibia im Jahr 2002 folgten bereits fünf weitere. Neben der unglaublich beeindruckenden Natur bin ich sehr an der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Namibias interessiert. Angetrieben von der Idee, einen Brückenschlag zwischen Deutschland und Namibia zu schlagen, arbeite ich schon Jahre an dem Vorhaben, die besondere Beziehung der beiden Länder Jugendlichen aus meinem Arbeitsumfeld nahe zu bringen, um ihre Einstellungen und ihre Weltsicht anzuregen. In der intensiven Beschäftigung mit der Geschichte und der aktuellen Entwicklung Namibias wurde ich Mitglied der DNG, habe zahlreiche Zeitzeugen getroffen und das Projekt immer weiterentwickelt“, so Umbach.

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veröffentlicht am: 15. Juli 2008

News zum Namibiaprojekt 2008

Für das Projekt und zur Finanzierung des Projektes hat der Verein „Paten/innen“ gewonnen. Dies sind Personen aus dem öffentlichen Leben, der Politik und der Wirtschaft Ilsenburgs. Wir möchten mit der Einbindung von „Paten/innen“ eine neue Form der Mitarbeit, Identifizierung und Erreichbarkeit der Öffentlichkeit bewirken.

Schirmherr des Projektes ist Andreas Steppuhn Bundestagsabgeortneter der SPD, er unterstützt das Projekt auch finanziell.

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veröffentlicht am: 13. Juni 2008
 
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