05.11.201022:00

Night of Goa-Goa-MPU

HGich.T

“Parodie auf die Spaßgesellschaft? Das Hamburger Pop-Kollektiv HGich.T inszeniert sich mit Gaga-Songs und Dada-Videos als späte Rache der Rave-Kultur. Doch was hinter dem Web-Phänomen steckt, ist schwer herauszubekommen – die Truppe liebt die Camouflage.” (Quelle: Spiegel Online)

HGich.T – Ihr werdet euch jetzt vielleicht fragen: Wie spricht man die aus? Was bedeutet der Name? Wie viele sind das? Was machen die sonst noch? Wo hört Kindergeburtstag auf und fängt der Fortschritt an? Auf was zielt es? Ist das überhaupt lustig? Und dann noch mal: Wie kommen die vom Heizhaus denn auf die überhaupt?
Die Sache mit der Aussprache kann definitiv beantwortet werden: /ha-ge-ich-te/. Beim Rest fängt das ganze Verwirrspiel, das Kunstkonzept dann an. Angeblich soll der Name für „Heute geh ich tot“ stehen. Warum steht nirgendwo. Irgendwie sind die Hamburger zu viert, auf ihrer HP sind allerdings 16 Mitglieder und ein Ex-Mitglied geführt. Der Sänger nennt sich Anna-Maria Kaiser und taucht eher selten in Clips auf. Auf den Konzert-Bühnen Deutschlands macht man eine richtige Sause mit viel Techno, Beats, Publikumskontakt und allerhand eindeutigen Gesten. Das kann heute noch immer schocken, ist aber auch – Deichkind sei Dank – ziemlich massentauglich geworden. An dem Werk des Kollektivs aus Videokünstlern, Musikern und Darstellern, die in der bürgerlichen Welt Mathematiker, kaufmännische Angestellte, Kunststudenten, Medien-Freelancer und ähnliches sind, scheiden sich die Geister. Die einen krümmen sich vor Lachen, die anderen wenden sich mit Grausen ab. Die Userkommentare auf YouTube reichen von “total kranker Scheiß” bis “sooo geil”. Dazwischen gibt es wenig. Der Humor-Holzhammer funktioniert jedenfalls super, etwa wenn auf All-Time-Klassiker wie Harz IV-Empfänger („Harz For“) und das Bildungssystem („Hauptschuhle“) hingelangt wird. Alleine über eine Million Zugriffe bei YouTube aufs Video zu „Tutenchamun“sprechen ihre eigene Sprache…!

Zum Einstimmen auf die Hamburger Truppe, wollen euch die Jungs um “Gelegenheits-Psychiatrie aka BuschMessA & KrieselFickA” (auch bei den letzten Atzenparty’s im Cafe am Mischpult) einheizen und in die passende Stimmung bringen! Also – kommt vorbei, bringt alle eure Freunde und Bekannten mit, denn diesen Event darf man nicht verpassen!

Einlass: ab 22Uhr
Eintritt: 6€uro (nur an der Abendkasse)

Presseberichte:

“ Sich von musikalischer Seite aus an Hgich.T anzunähern, ist eine mehr als zweifelhafte Angelegenheit. Ich lasse lieber gleich die Katze aus dem Sack: Dieses Album enthält die schlechteste Musik, die ich je gehört habe!“ (Quelle: laut.de vom 16.7.2010)

“… eines der abgefahrensten Pop-Statements der Gegenwart.“ (Quelle: taz.de vom 1.4.2010)

“Mein Name ist Garfield, ja? Ich war schon immer da, ja?” stammelt er und nötigt dem grinsenden Polizisten mit Elfenohren seine Gesellschaftskritik auf: “Das System ist das Problem, ja? Das System hat keine Eier, ja?” (Quelle: spiegel.de vom 11.8. 2010)

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veröffentlicht am: 26. August 2010
 
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