Eine Reise nach Südkorea

korea.jpgLiebes Tagebuch, 05./06.08.04 heute sind wir ganz früh aufgestanden um in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, zu landen. Der Grund unseres Fluges ist ein Jugendaustausch mit Südkorea. Ermöglicht hat uns die Reise das Jugendzentrum Mizy in Seoul und die schon bestehenden Kontakte zum Ilsenburger Jugendverein Cafe am Heizhaus, in Kooperation mit der Ilsenburger Stadtjugendpflege.

Noch sind wir ruhig, es ist ja noch früh und wir sind müde. Das Erwachen stellt sich auf dem Flughafen ein beim Anblick unseres Aeroflot – Flugzeuges nach Moskau. Trotz Schock kommt langsam die Vorfreude auf unser eigentliches Ziel. Dies erreichen wir nach ca. 20 Stunden des Unterwegsseins und 8 Stunden Zeitverschiebung. In Seoul auf dem Flughafen warten einige der koreanischen Teilnehmer auf uns mit „Herzlich Willkommen“ Schildern. Es ist ein schönes Gefühl in der Fremde empfangen zu werden. Im Mizy Centre sind all die anderen koreanischen TeilnehmerInnen und begrüßen uns. Dieses erste Aufeinandertreffen ist noch etwas distanziert denn wir sind fertig vom Flug und schließlich kennen wir uns nicht. Das ändert sich jedoch schnell beim gemeinsamen Abendessen, auf dem Boden sitzend, typisch koreanisch, mit Kimtschi (scharf eingelegter Kohl) was erst einmal ungewöhnlich ist für mitteleuropäische Gaumen. Das Wort „ungewöhnlich“ liegt uns noch oft auf der Zunge!

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veröffentlicht am: 16. August 2004

“Großer Grenzverkehr”

grossergrenzverkehr.jpgWir nehmen Abschied!
Vor vier Wochen kamen wir in den Harz und schneller als gedacht geht die Zeit in Ilsenburg und Umgebung ihrem Ende entgegen. Wir, das sind die Teilnehmenden des Projekts “Großer Grenzverkehr” Fiona McDougall aus Schottland, Ellie Browne aus England, Karen Eng und Brian Feltman aus den USA.

Wir haben unsere Flügel in Richtung Harz ausgestreckt und sind dabei in Ilsenburg gelandet. Wir wussten, dass wir zusammen mit Ilsenburger Jugendlichen die ersten vier Wochen der Sommerferien gestalten sollen. Mit der Frage im Kopf: wie finden wir nur diese Jugendlichen?, führte uns der Weg in Richtung Schule. Dort stellten wir uns vor und luden Jugendliche ein, mit uns die verschiedensten Dinge zu erleben. Auch half uns der Wegweiser in Richtung Jugendtreff weiter. Dort fanden wir weitere junge Menschen, mit denen wir erste Kontakte machten. In den ersten Tagen halfen wir am “Cafe am Heizhaus” das entstandene Freiluft-Schachfeld fertig zu stellen. An mehreren Tagen nahmen wir mit einheimischen Jugendlichen Pinsel und Farbe in die Hand, um letzte Arbeiten an dieser neuen Freizeitmöglichkeit zu verrichten und es circa eine Woche später gebührend mit einer Feier zu eröffnen. Um neben der Arbeit am Schachfeld eine Beziehung zu den Ilsenburger Jugendlichen zu bekommen, halfen uns viele interkulturelle Veranstaltungen, darunter eine Britische Tee Party, die von Ellie mit echtem englischem Tee verfeinert wurde. Brian hatte aus seiner Heimat einen amerikanischen Football und einen Baseballschläger mitgebracht, was vor allem die Jungen faszinierte. Ein weiterer Erfolg war für uns die Amerikanische Grill Party mit Hot Dogs und Hamburgern. Mit den Jugendlichen kreierten wir ein Würfelspielfeld, das bei der Feier dazu diente, das Wissen der jungen Ilsenburger über die amerikanische Geschichte und Kultur zu erfragen. In dieser ersten Zeit begegneten uns auch bei alltäglicheren Dingen wie einem Schwimmbadbesuch viele neugierige Fragen zu unserer Kultur, unserem Alltag aber auch zu aktuellen politischen Themen. Weitere Veranstaltungen aus dem schottischen Kulturkreis wurden von Fiona vorbereitet und Karen wird noch für uns alle chinesisch kochen, nach Rezepten ihrer Familie.

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veröffentlicht am: 10. November 2003

Vom Segel hissen bis zur Seekrankheit

segeln.jpgAm Donnerstag, noch lange vor dem Wachwerden, trafen wir uns auf dem Ilsenburger Marktplatz. 16 junge Leute machten sich in vier vollgepackten PKWs auf den Weg nach Holland. Dieser bereits zweite Segeltörn wurde wieder vom Verein Kultur, Bildung und Freizeit e.V. organisiert.

Nach fünf Stunden Fahrt erreichten wir den Hafen in Lelystad, wo bereits unser Schiff, die Zeelandia, auf uns wartete. Während dieser vier Tage wurden wir vom Skipper Bertsun, seiner weniger gesprächigeren Frau, deren Namen wir daher nicht kennen, und seinem Lehrling “Nemo” (eigentlich ja Leo), eher weniger als mehr in das Segeln eingewiesen. Leo, dessen Art wir anfangs nicht richtig einschätzen konnten, wuchs als Straßenkind auf, und entpuppte sich letztendlich als netter Kerl, mit dem man auch Spaß haben konnte.

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veröffentlicht am: 10. August 2003

10 Jahre KBF e.V

kbf.jpgDank an alle, die uns unterstützen und den Weg geebnet haben, damit wir 10 Jahre durchhalten konnten.
Dank an:
alle Ex – und aktiven Mitglieder, alle Sponsoren, IW GmbH / Herr Teuber, Ilsenb. Wohnungsbaugenossen- schaft / Herr Habel, Stadt Ilsenburg / Herr Obermüller, Landkreis Wernigerode / Frau Labesehr, Land Sachsen Anhalt, IG Metall /Herr Dr. Kolb, Auslandsgesellschaft – Sachsen Anhalt, LKJ – Sachsen Anhalt, VHS Bildungswerk / Wernigerode

    veröffentlicht am: 10. August 2003

    Koreanischer Besuch

    NordSüd – OstWest

    koreanischerbesuch.jpgNachdem einige Vereinsmitglieder im letzten Jahr in Südkorea waren, hatten wir nun vom 30.07. bis zum 11.08. 2003 unsere Projektpartner in Ilsenburg zu Besuch. Die Zeit wurde wieder genutzt um sich einander kulturell zu begegnen und uns der Parallelen in der Geschichte unserer Länder zu verdeutlichen. So wurden beispielsweise zusammen gekocht und die deutschen Gaumen wieder mit koreanischen Köstlichkeiten verwöhnt. Darüber hinaus besuchte man Berlin und Ausstellungen zur deutschen Geschichte, wobei natürlich besonders die jüngere Vergangenheit der einen Nation mit zwei Staaten für unsere koreanischen Freunde interessant war. Als Abschluss des Besuches gab es eine International Taste Party im Heizhaus zu dem sich doch an die 100 Leute einfanden.

    Ein großer Dank geht an alle Träger des Projekts! [mg]

    veröffentlicht am: 15. Juli 2003
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