Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende

Nur noch knapp einen Monat und das Jahr 2011 neigt sich dem Ende entgegen.
Doch genau dieses Jahr 2011 war für uns wohl das ereignisreichste Jahr unserer 16-jährigen Vereinsgeschichte.

In der Nacht vom 20. zum 21. Januar, sind unbekannte Täter ins Cafe am Heizhaus eingebrochen und haben ein Feuer gelegt. Ein Schutzgitter der Fenster wurde aus der Fassade gerissen, daraufhin ein großer Stein in die Scheibe geworfen. So konnten die Täter  an der vorderen Bar ein Feuer legen. Der komplette Eingangsbereich sowie die Toiletten wurden dabei zerstört! Alle Veranstaltugen mussten somit vorerst abgesagt werden.
Vereinsmitgleider, Gäste aber auch außenstehende waren zutiefst geschockt und bestürzt…krempelten aber sofort die Ärmel hoch und begannen mit den Wiederaufbaumaßnahmen.

Auf Einladung des Vereins, verweilten zwei Vertreter aus der Suppenküche in Katutura/Windhoek, in der Zeit vom 06. – 28.06. in Deutschland. Bereits seit 2008 arbeiten unsere beiden Institutionen eng zusammen und sind durch ein freundschaftliches Miteinander verbunden. Tommy Efraim und Samuel Kapepo erlebten in ihren 3 Wochen Deutschland unterschiedlichste Facetten. Von Frankfurt nach Ilsenburg, nach Trier und Marburg, ein weiterer Zwischenstop in Frankfurt und zurück nach Ilsenburg. Um auf Augenhöhe miteinander reden zu können und Vorstellungen auszutauschen war es den Ilsenburgern wichtig, dass nicht nur sie wissen wie es in Katutura zugeht. Auch ihre Partner in Namibia sollten einen realen Eindruck von Deutschland bekommen. Oft ging es bei den Gesprächen um Spenden, die von Deutschland aus an die Suppenküche gehen aber auch um Rassismus/ Apartheit, HIV und Armut. Es wurden Ideen besprochen größtmögliche Transparenz herzustellen, mehr Unterstützer zu begeistern und neue Impulse mit nach Namibia zu nehmen. Gemeinsame Erlebnisse verbinden, hinterlassen Erinnerungen und sind Wegbereiter für den Besuch der Ilsenburger Jugendlichen im Jahr 2012, in Namibia.

Nach gut acht Monaten konnten wir endlich wieder in unser Domizil zurückkehren.  Es hat viel Kraft und Energie gekostet, um die Brandschäden im Cafe am Heizhaus zu beseitigen und uns neu zu orientieren. Der Eingangsbereich vom Cafe ist nun in einem neuen Design, zeitgemäß gestaltet und für den Besucheransturm gerüstet.
Selbstverständlich haben wir diesen „Neustart“ nur mit finanzieller, materieller und tatkräftiger Unterstützung geschafft! Die ersten Veranstaltungen im “Neuen” Heizhaus waren ein voller Erfolg, so konnte z.B. Full Clip den III.Bandcontest für sich entscheiden.

Um das Jahr 2011 erfolgreich abzuschließen haben wir noch zwei Veranstaltungen für euch geplant.
Am 10.12. steigt unser Vor-Weihnachtliches AdventsHardcoreKonzert mit internationalen Gästen – Embrace Destruction aus Italien, My City Burning aus den Niederlandern sowie den beiden lokalen Bands Bullseye und Full Clip!
Am 23.12. läd das Cafe gemeinsam mit der Band Rockback zum großen Geburtstags-Weihnachtskonzert, denn die erfolgreiche Harzer-Cover-Kapelle feiert 10-jähriges Bandbestehen.

Ansonsten heißt es einfach nur, besucht unsere Seite, was-wann los ist 2012, die ersten Termine stehen schon fest! Hier erfahrt ihr es als erste!

Das Cafe am Heizhaus Team wünscht euch und euren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012!
Bis dahin

veröffentlicht am: 28. November 2011

DANKE nach dem Brand

„Wir sind gekommen um zu bleiben!“ (Wir sind Helden) . . . . wir vielleicht auch!?

Gut acht Monate haben wir gebraucht, um die Brandschäden im Cafe am Heizhaus zu beseitigen und uns neu zu orientieren. Der Eingangsbereich vom Cafe ist nun in einem neuen Design, zeitgemäß gestaltet und für den Besucheransturm gerüstet.
Selbstverständlich haben wir diesen „Neustart“ nur mit finanzieller, materieller und tatkräftiger Unterstützung geschafft!

WIR DANKEN:

Landkreis Harz
Stadt Ilsenburg, insbesondere den Mitarbeitern des Bauhofes
Ilsenburger Wohnungsbaugesellschft mbH / Herr Röthing
Andreas Rudolf
Lehrer des Gerhart Hauptmann Gymnasiums Wernigerode / Frau Röthing
Kreis Kinder und Jugendring Harz e.V. / Thomas Richardt
Elektrikermeister Frank Dorn
Malermeister Englich
Hans – Dieter Umbach
Uwe Himburg
Tischler Christan Reinecke
Wilfried Obermüller
ÖSA Versicherung
Ulrich Förster IGM
Volker Mittelstädt IGM
Lehrmeister und Lehrlinge der Ilsenburger Grobblech GmbH

veröffentlicht am: 17. Oktober 2011

Africa for life!

Diese Worte begleiteten Samuel Kapepo und Tommy Efraim die letzten drei Wochen. Samuel und Tommy sind aus Namibia und waren bis letzten Mittwoch in Deutschland, um Freunde und Sympathisanten der Suppenküche zu treffen. Eine Gruppe junger Leute findet sich an drei Tagen der Woche zusammen um ehrenamtlich für ca. 170 Kinder zu Kochen. Das Geld für die Lebensmittel, die Kochutensilien und das Feuerholz wird ausschließlich aus Spenden finanziert.

Während einer Namibia-Reise ist der Verein „Kultur, Bildung und Freizeit“ aus Ilsenburg auf das Projekt aufmerksam geworden. Von dem Moment an hat sich über mehrere Jahre ein enger freundschaftlicher Kontakt aufgebaut. Um auf Augenhöhe miteinander reden zu können und Vorstellungen auszutauschen war es den Ilsenburgern wichtig, dass nicht nur sie wissen wie es in Katutura zugeht. Auch ihre Partner in Namibia sollten einen realen Eindruck von Deutschland bekommen. Hinzu kommt das gegenseitige Anliegen das gemeinsame Projekt „another world is possible“ nachhaltig weiter zu entwickeln und voranzutreiben.

Während seines Aufenthaltes erwähnte Samuel, dass er nun weiß warum seine deutschen Freunde bestimmte Fragen stellen. Er hat jetzt erfahren in welcher Kultur sie Leben und wie die Verhältnisse in Deutschland sind. Beeindruckt waren beide von der sehr guten Organisation ihres Aufenthaltes, der im übertragenen Sinne bewegend war. Von Frankfurt nach Ilsenburg, nach Trier und Marburg, ein weiterer Zwischenstop in Frankfurt und zurück nach Ilsenburg. Oft ging es bei den Gesprächen um Spenden, die von Deutschland aus an die Suppenküche gehen. Es wurden Ideen besprochen größtmögliche Transparenz herzustellen, mehr Unterstützer zu begeistern und neue Impulse mit nach Namibia zu nehmen. Wichtige Arbeitsschwerpunkte waren die Auseinandersetzung mit Rassismus/Apartheit, Armut auf dem afrikanischen Kontinent, dass kennen lernen anderer Lebenswelten und welche Rolle Deutschland im Bezug auf die historische Entwicklung Namibias hat. Fazit der Begegnung ist, dass Partnerschaften nicht nur durch Kommunikation per Internet oder Handy aufrechterhalten werden, sondern über persönliche Kontakte. Es ist wichtig einander Lachen zu sehen, ein Gefühl für den Anderen zu bekommen und im interkulturellen Austausch Vielfalt zu erleben. Gemeinsame Erlebnisse verbinden, hinterlassen Erinnerungen und sind Wegbereiter für den Besuch der Ilsenburger Jugendlichen im Jahr 2012, in Namibia.

Der Verein „Kultur, Bildung und Freizeit“ dankt allen Unterstützern, Partnern und Freunden die dieses Projekt möglich gemacht haben. Bilder zu den vergangenen drei Wochen können HIER eingesehen werden ! Wer mehr Informationen zur Suppenküche möchte schaut HIER !

Wir danken für die freundliche Unterstützung:
Botschaft der Bundesrepublik in Namibia
Deutsch Namibische Gesellschaft: Klaus Hess, Jürgen Becker, Noreen Hirschfeld
MDR-Radio: Elke Kirschner
Europäische Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt/Main
Harzer Volksstimme
Heimatverein Wegeleben e.V.: Karl Heinz Becker
Evangelische Kirche in Ilsenburg: Pfarrer Müller
Schlemmer Eck: Christian Niehoff
Eiscafe Paradiso Am Marienhof
HS Elektronik: Maik Schröder
Goethe Sekundarschule Ilsenburg: Dr. Küchler
Landfleischerei Probst in Wegeleben
Die SPD in Ilsenburg
Mitglieder des Vereins Kultur, Bildung und Freizeit
Herr Hornke
Anke Kuhlmann
Andy Pigulla
Christoph Gnau
Monika Staedt
Hans-Dieter Umbach
Marion Hilmer
Kathrin Schramm

„another world is possible“ 2008 – 2012 Idee und Durchführung „Kultur, Bildung und Freizeit e.V.“
Text von: Sebastian Umbach und Lydia Probst

veröffentlicht am: 2. Juli 2011

Wir und Namibia – Teil I

Die Suppenküche in Katutura/Windhoek und der Verein Kultur, Bildung und Freizeit e.V./Ilsenburg arbeiten bereits seit 2008 eng zusammen und ist durch ein freundschaftliches Miteinander verbunden. Die Suppenküche ist ein Verbund von weitgehend jungen Erwachsenen, die für Kinder des Viertels zweimal wöchentlich kochen und das Essen kostenlos ausgeben. Teilweise sind auch die Köche und Köchinnen ohne planmäßige Einkünfte. Die Arbeit basiert auf ehrenamtlicher Basis und finanziert sich durch Spenden. Der Harzer Partnerverein dagegen ist ein kulturell aktiver Verein, tätig in der Soziokultur, in dem junge Erwachsene für ihre Altersgruppe kulturelle Veranstaltungen, Bildungsangebote organisieren und internationale Kontakte ermöglichen.

Während zahlreicher Namibia Aufenthalte von Vertretern des Vereins, unter anderem auch mit Jugendlichen aus dem Harz, wurde die Suppenküche unterstützt und auch konkrete Zusammenarbeiten beider Initiativen angeregt.

Nun ist es nach langem Vorhaben endlich an der Zeit, dass Vertreter der Suppenküche nach Deutschland kommen. Samuel Kapepo und Tommy Elfriem werden in der Zeit vom 06. bis 28.06.11, auf Einladung des Vereins Kultur, Bildung und Freizeit e.V. in Deutschland weilen. Geplant sind Besuche in Schulen, Jugendclubs und soziokulturellen Zentren, um Namibia/Afrika aus den Augen von Namibiern zu präsentieren und einen Einblick in den Alltag über persönliche Erfahrungsberichte zu ermöglichen. Ebenso wird es auch Vorträge der namibischen Gäste zur ihrer inhaltlichen Arbeit in der Suppenküche geben und natürlich auch Events, mit einem karikativen Charakter, um weitere Unterstützer für die Initiative zu werben.

Wollt ihr mehr Informationen, dann schickt uns einfach eine Email, mit euren Fragen an: cafe.am.heizhaus@gmx.de

Ansonsten werden wir euch die nächsten Wochen und Tage, über unsere Aktivitäten auf dem laufenden halten!

Beste Grüße
Das Cafe am Heizhaus Team

veröffentlicht am: 3. Juni 2011

Rückblick Hollandtrip 2011

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Vom 18.04. – 22.04.2011, machten sich 12 Mitglieder vom Kultur, Bildung und Freizeit e.V., auf den Weg in Richtung Niederlande.
Mit drei vollgepackten Kombis ging es am Montag früh, bei bester Laune los – das Ziel: Der Bunglaow- und Freizeitpark Duinrell in Wassenaar (NL), nur 15 km von Den Haag und 4 km von der bitter kalten Nordsee entfernt.
Gleich am ersten Tag wurde das riesige Hallenbad, mit unzähligen Rutschen sowie der Freizeitpark, mit seinen Attraktionen unsicher gemacht (guckt euch dazu einfach nur unsere Bilder an, um einige Eindrücke zu bekommen).
Mittwoch wurde sich auf den Weg in das 50 km entfernte Amsterdam gemacht. Nach einer großen Sightseeingtour durch die tolle Stadt, kehrten wir bei einem Restaurant für äthiopische Spezialitäten ein, welches uns mehrfach von Freunden empfohlen wurde. Es hielt, was uns versprochen wurde. An unserem letzten Tag hieß es dann noch einmal für den ein oder anderen, Zähne zusammen beißen, denn wer an die Nordsee reist, muss sie auch gesehen und “gespürt” haben. Also ging es bei 26 Grad an und ins Wasser.

Ein wirklich schöner Kurztrip ging leider viel zu schnell vorbei.
Bedanken möchten wir uns bei allen freundlichen Holländern, unseren Bungalownachbarn aus Siegen sowie der Bundespolizei.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen (vorerst ohne Cafe am Heizhaus) guten Start in den Sommer und wir sehen uns hoffentlich alle am 20.August 2011 zum Kinder- und Straßenfest, bis dann danach die Wiedereröffnung vor der Tür steht.

Mit den besten Grüßen
Das Cafe am Heizhaus Team

veröffentlicht am: 25. April 2011
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