Revue – The Long Hardcore Night

„The Long Hardcore Night“ hieß es auf dem Flyer des Cafes am Heizhaus in Ilsenburg. Beginn war um 21:00 welches bei vier Bands auf eine wirklich lange Nacht deutete. Eintritt waren 7,50 Euro wovon 50 Cent für einen wohltätigen Zweck jedes Besuchers gespendet werden. Der Eintritt bei vier qualitativ guten Bands war fair und so sahen es auch die vielen Besucher. Parkplätze gab es viele doch waren schnell alle belegt. So voll wie die Parkplätze war es auch in der Location. Schwierig zu schätzen wie viele Leute anwesend waren also 200+ werden es gewesen sein.

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Im Vorfeld haben wir geahnt das unsere Alfelder „And Still I Bleed“ früh spielen werden und sie mussten als erstes auf die Bühne. Die Bühne ist eine wirklich kleine gewesen, dort war nicht viel Platz zum bewegen. Das Cafe besteht aus mehreren Räumen. So hat man am Eingang die Möglichkeit zur Bar zu gehen oder sich unterhalten zu können. Über den Merchstand gelangt man zur Bühne und einer weiteren Sitzgelegenheit mit Bar.

Als ASIB um 21:15 die Bühne betraten war es nicht ganz gefüllt doch die Zuschauer wurden von Song zu Song mehr. Ebenso trudelten ein paar Alfelder ein um ihre Moves zu zeigen.

Für die Band war die Bühne jedoch sehr klein, so lief man sich auf die Füße und der Sound war nicht bestens abgemischt. Die melodischen Strophen kamen nicht gut beim Publikum an. Ein etwas leiseres Setup wäre hier besser gewählt.

Dennoch hat es die Stimmung nicht verschlechtert und das Hardcore Shows nichts für Pussys sind, sah man auch an so mancher dicken Lippe die später im Auto an der kalten „Krombacher Alkoholfrei“ Flasche gekühlt wurde ;)

Nach ASIB durfte die nächste Band auf die kleine Bühne. „My Own Life“ welche nicht weniger Bandmenbers nachweisen konnten und ebenso auf der kleinen Bühne versuchten abzugehen.

Hier haben wir auch zwei Sänger in Front stehen. Der Sound hat mich aber stark begeistert. „Eastside Hardcore Moshbuddies“ Instrumentaler Hardcore und Sänger die sich teilweise in Rap Manier sie Lyrics und die Ohren warfen. Der Platz vor der Bühne hat sich in diesem Fall auch komplett gefüllt, allerdings überhaupt nicht bereit zum Moshen. Die Pizza wurde bestellt und bis zur Haustür gebracht, nur leider nicht gegessen.

Leider galt im Cafe am Heizhaus nicht das Rauchverbot wie es in Niedersachsen herrscht. Wir befanden uns nämlich in Sachsen Anhalt. Dies tat sehr stark dazu bei das die Luft in den Räumen sehr schlecht war. Nach „My Own Life“ liefen wir also erstmal zum Auto um Luft zu schnappen und uns mit der kaputten Heizung zu wärmen. Jetzt fragt mich nicht wie und warum aber wir haben es tatsächlich geschafft im warmen Auto einzuschlafen. Aufgewacht sind wir irgendwann kurz vor 1 Uhr und zur Erkenntnis gekommen das halbe Konzert verschlafen zu haben :P

Durch die klirrende Kälte draußen und der schlechten Luft in den Räumen haben wir davon abgesehen noch die letzten Songs von Maintain zu sehen, schließlich war noch die Heimfahrt vor uns und auch die vierte Band „badge of apathy“ haben wir leider verpasst. Das wir gerade wegen Maintain den weg in den Harz gewählt hatten brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Schade drum, aber dafür bin ich jetzt ausgeschlafen genug um den Bericht nachts um 3:50 zu beenden.
Die Jungs aus Hildesheim

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veröffentlicht am: 24. Dezember 2007
 
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